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Bildungs-Syndikat
Syndikat
Kai Fischer
Ingmar Kunz
Bettina Reiss
Sascha Albrecht
Kontakt
Gerd Gerbig
Berliner Str. 16
64839 Münster
Tel: 0174-8789018
E-Mail: iniskim@t-online.de
Syndikate haben sich wahrscheinlich schon immer mit der Verknappung von Gütern und der Versorgung der Bevölkerung mit diesen Gütern beschäftigt.
Diese abweichende Auffassungen von den verschiedentlich getroffenen Versorgungsentscheidungen, hier im Fokus Bildung, wollen wir aufgreifen und diesem Umstand etwas positives abgewinnen.
- Wir fragen nicht nach dem warum, wir fragen nach dem „wie“.
- Sie sind Lehrer/in oder Eltern und wir möchten wissen: Was fehlt Ihnen an ihrer Schule, an der Schule ihrer Kinder an Bildungsangeboten?
- Was halten Sie für wichtig, von was müsste es für die Kinder/Jugendlichen mehr geben?
Wir suchen und versuchen Ihnen das zu ermöglichen im Rahmen der vorhandenen Mittel und Ressourcen.
Wir, das sind Studenten im Hauptstudium, aus pädagogischen, sozialpädagogischen Studiengängen.
Ihr Syndikat
Umfrage:
Ihre Meinung was Bildung beinhaltet ist uns wichtig. Mailen Sie uns was Bildung sein kann, was dazu gehören sollte, auch was anderen vielleicht fehlt, oder was Sie an ihrer Schule davon mehr haben.
Kai Fischer
Themengebiet: Wer ist Sieger?
Fahrten und Unternehmungen mit Kai Fischer
Sieger? Wer kann in unserer heutigen Zeit noch als Sieger gelten. Man selbst, der Mitschüler, die Lehrerin, die Eltern, Freunde, Verwandte oder oder oder. Sieger ist der, der es schafft einen Gewinn zu erzielen, wie dieser aussieht möchte ich nicht definieren. Hiermit sollte uns bewusst werden, dass wir alle Sieger sind, aber auch Verlieren.
Wozu solch eine Ausschweifende Einleitung. In diesen Sätzen wird umgangssprachlich beschrieben was Ziel einer pädagogischen Arbeit sein kann, und warum es gilt das Bewusstsein zu sensibilisieren. Hiermit hat die Internationalen Reformpädagogik in den letzten Jahren neue Aktualität erhalten, insbesondere dadurch da die praktizierende Reformpädagogik ihren Ansatz am Kind und dessen Interessen hat. (vgl. Ellen Key). Weitere Ursachen liegen in der strukturellen Veränderung und den Bedingungen des Aufwachsens. Dieser Modernisierungsprozess ist Teil des umfassenden Übergangs von der Industriegesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft. Dieser Wandlungsprozess lässt den Schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrag nicht unberührt. Vor diesem Hintergrund bringen sich Bildungspolitische Hintergründe ein. Kindern bewusst mit ihre Fähig- und Fertigkeiten dazulegen aber sie auch mit ihren Schwachstellen vertraut zu machen, Fördert Kinder in vielerlei Hinsicht.
So verstärken sie beispielsweise
- Körpergefühl
- Selbstbewusstsein
- Selbsteinschätzung
- Kooperationsfähigkeit
- Konfliktbewältigungspotential
- Hilfsbewusstsein
So umfasst Lernen das Bemühen um die Gestaltung des Umfelds als Lebens- und Erfahrungsraum, indem entwicklungsangemessene Verantwortung Übertragen wird; indem altersangemessen zum Spielen angeregt und Umwelt nach innen und außen geöffnet wird. Wo es gelingt diese Komponenten zusammen zu bringen und eine Vernetzung nach innen und außen aufzubauen und sicher zustellen, ist Lernen mehr als Unterricht und hilft beim Bau des Hauses Leben.
Profil:
Mein Name ist Kai Fischer. Ich wurde 1982 in Groß-Umstadt geboren. Meine Grundschulzeit verbrachte ich in der Grundschule meiner Heimatgemeinde. Meinen Realschulabschluss absolvierte ich in der Nachbargemeinde. Nach erreichen der Mittleren Reife machte ich eine Ausbildung zum Schreiner. In diesem Beruf arbeitete ich insgesamt drei Jahr. Während dieser zeit beschloss ich meine Fachoberschulreife Nachzuholen, was ich im Sommer 2003 auch in die tat umsetzte. Meine Fachoberschulreife legte ich an der Alice- Eleonoren- Schule in Darmstadt ab. Seit Sommer 2004 studiere ich an der Evangelischen Fachhochschule in Darmstadt im Studiengang Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik. Im Zuge dieses Studiums strebe Ich auch die gemeindepädagogische Zusatzqualifikation an. Neben meinem Studium beschäftige ich mich noch mit meinen Hobbys wie, Feuerwehr, Sport, Freunden…

- Ingmar Kunz
Ingmar Kunz
Themengebiet: Musik
Mein Name ist Ingmar Kunz.
Ich bin 23 Jahre alt und studiere seit 2004 an der Evangelischen Fachhochschule in Darmstadt im Fachbereich Sozialpädagogik.
Seit meinem 13. Lebensjahr, seit nun 10 Jahren, beschäftige ich mich u.a. intensiv mit dem Instrument "Gitarre". In diesen Zeiten entwickelte sich das Interesse, Gitarrenworkshops für Anfänger und Beginnende anzubieten. Dies habe ich bereits u.a. in Freizeiten durchgeführt.
Bereich Bildung:
Meines Erachtens werden musikalische Einflüsse und Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen zunehmend weniger verfolgt, betrachtet und gefördert.In der Zeit der Pubertät haben Musikstile und ihre Interpreten beiJungendlichen einen hohen Stellenwert, weil dadurch Identifikation und Vorbildfunktionen ablaufen.
Aus diesem Grund möchte ich folgendes Angebot machen:
Ich biete einen Gitarrenworkshop/Rhythmik/oder ein Instrumenten-Kennen-lernen für Gruppen an, welcher in der Schule, im Rahmen von Freizeiten, Zeltfreizeiten oder in der Jugendherberge stattfinden kann.
Der Zeitraum:
Das Projekt kann zusammenhängend zwischen 2-4 Tagen oder in unterteilten und regelmäßigen Einheiten stattfinden.
Der Ablauf:
Der Ablauf könnte bei zusammenhängenden Tagen mit zwei oder drei Einheiten pro Tag stattfinden. Dabei wird darauf geachtet, dass die Einheiten dem Alter der Jugendlichen angemessen sind.
Zielsetzung:
Das wichtigste Ziel ist, dass eine Gruppe entstehen kann, die gemeinsam den Spaß am Instrument entdeckt, entwickelt und sich gegenseitig unterstützt. Es wird nach jeder Einheit mit den Jugendlichen ein Interaktionsprozess stattfinden, um z.B. Gefühle und Vorgehensweise zu überprüfen und zu verbessern.
Sollten die Teilnehmer eine Gitarre besitzen oder mitbringen können, wäre dies für mich von Vorteil. Ansonsten kann ich nach Rücksprache die nötigen Instrumente besorgen.
Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

- Bettina Reiss
Bettina Reiss
Themengebiet: Wahrnehmungsförderung
Mein Angebot liegt vornehmlich in der Integrationsarbeit Grundschule/KiTa/Hort
Ich bin staatlich anerkannte Erzieherin, Studentin der Sozialen Arbeit
Berufliche Tätigkeiten: Elementarbereich, Hort, Schule für Praktisch Bildbare, Mädchentreff
Weitere Tätigkeiten: Ehrenamtliche Vorsitzende der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau e.V. (EJHN), Ferienfreizeitarbeit, Prüferin bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) u.a.
In meiner Ausbildung zur Sozialassistentin und Erzieherin, so wie im Rahmen meines Studiums und meiner ehrenamtlichen Tätigkeit habe ich Einblicke in viele verschiedene pädagogische Arbeitsbereiche erhalten. Meiner Arbeit lege ich ein Bild vom kompetenten, seine Umwelt aktiv gestaltende Kind zugrunde, ich orientiere mich vor allem an den Inhalten der Reggio-Pädagogik sowie an der Pädagogik von Janusz Korczak.
Der Schwerpunkt meiner Angebote liegt vor allem in der Begleitung von Einrichtungen. Dies kann auf vielfältige Art und Weise geschehen, zum Beispiel in Form von Projektarbeit mit (Teil-) Gruppen (Zeitungsprojekt, alltagsnahe physikalische Experimente...). Anlass können hier zum Beispiel Interessen und Fähigkeiten von Kindern sein, die mit dem „pädagogischen Alltag“ auf Grund der Rahmenbedingungen nur schwer zu vereinen sind. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, die genaue Ausgestaltung der Angebote erfolgt immer in individueller Absprache mit den pädagogischen Fachkräften der Einrichtung. Gerne unterstütze ich auch den „laufenden Betrieb“ zum Beispiel im Zuge von Integrationsarbeit mit benachteiligten Kindern. Sprechen sie mich einfach an!

- Sascha Albrecht
Sascha Albrecht
Themengebiet: Theaterpädagogik
„Eine Welt ohne Theater ist eine tote Welt!“
(Sascha Albrecht, Spiel- & Theaterpädagoge BuT)
Theater meets Pädagogik: Dabei kann man Theaterpädagogik als eine Form der Kulturpädagogik ansehen, die sich in der heutigen Zeit als eine wichtige Methode in der Sozialen Arbeit etabliert hat. Kulturpädagogik ist dazu da, kreativ an sich und den gesellschaftlichen Strukturen zu arbeiten und Grenzerfahrungen zu ermöglichen.
In Theaterprojekten erlernen Kinder, Jugendliche sowie auch Erwachsene Schlüsselkompetenzen, die im alltäglichen Leben von großer Bedeutung sind. Seien es Selbstkompetenzen (z.B. Selbstbewusstsein, Belastbarkeit bzw. Durchhaltevermögen, Eigeninitiative, Entscheidungsfähigkeit oder Flexibilität), Sozialkompetenzen (z.B. Verantwortungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Kritikfähigkeit), kulturelle Kompetenzen bzw. Sozialkompetenzen in Beziehung zu Kulturen, Generationen oder Religionen (u.a. Toleranz, Offenheit sowie kulturelle Identität) oder Methodenkompetenzen (Lern-, Planungs-, Organisations- und Reflexionsfähigkeit sowie Medienkompetenzen).
Im Allgemeinen wären die künstlerischen Kompetenzen noch zu erwähnen, darunter fallen z.B. Kreativität, Wahrnehmung/Ausdruck, Umsetzung/Gestaltung, Sprache/Körpersprache, Phantasie und Sinnlichkeit. Mit dem Medium Theater können all diese Fertig- und Fähigkeiten anhand theaterpädagogischer Methoden erlernt werden. Wer sage da jetzt noch soziokulturelle Projekte wären keine gute Form von Bildung?
„Die Zusammenarbeit der Kunst mit der Sozialen Arbeit ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je.“ (Sascha Albrecht, Spiel- & Theaterpädagoge BuT)
Ich, Sascha-Hartmut Albrecht, Spiel- & Theaterpädagoge (BuT), Regisseur und Student der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, arbeite an verschiedenen Theaterprojekten, die speziell Kinder und Jugendliche in ihrer Individualität fördern sollen. In der Sozialen Arbeit ist Theaterspielen nicht wie Bentley beschreibt „A spielt B, während C zusieht.“ Die Theaterarbeit geht über die Bentleysche Definition hinaus. Ziel ist es, an sich selbst zu arbeiten!
In der Sozialen Arbeit arbeitet Theater, sobald es den Anspruch erhebt, in den Lebensalltag einzugreifen. Die Theaterarbeit beschäftigt sich speziell mit dem Individuum, seiner Vergangenheit und seiner Zukunft. In der Sozialen Arbeit hat die Theaterarbeit immer einen Grund mehr als nur den Kunstgenuss. Theater ist nicht zum Betrachten da. Das Individuum arbeitet an sich, um seine Stärken und Schwächen zu erkennen, um diese in seinem „Handeln“ umzusetzen.